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Grundlagen · Aufsteiger

Pop from Toeside to Heelside

Pop from Toeside to Heelside ist ein eingehakter Pop von der Toeside-Kante mit dem Kite auf 11 oder 1 Uhr, aus dem du rotierst und heelside landest.

Auch bekannt als: Toeside to Heelside Pop · Pop Back from Toeside · Hooked Pop from Toeside to Heelside

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Im Baum baut noch nichts darauf auf — der Trick steht für sich.

Schulen lehren das unterschiedlich

Die beiden IKSURFMAG-Guides unterscheiden sich in der Mechanik: Im Hooked-Pop-Guide carvst du erst zurück auf die Toeside-Kante, poppst im Zwei-Schlag-Rhythmus (vorderes Bein kickt, hinterer Fuß stampft) und landest flach auf dem Board statt auf der Kante. Der Pop-Back-Guide kommt ganz ohne Carve aus: Tiefgehen und Abspringen übers Tail direkt aus der Fahrt, gelandet wird mit Speed wieder auf der Heelside-Kante.

Ideale Bedingungen

Zum Lernen empfiehlt sich Flachwasser; wer den Kite anfangs einen Tick höher stellt, bekommt das Selbstvertrauen, es durchzuziehen, landet dafür aber mit wenig Speed (IKSURFMAG-Guide zum Hooked Pop).

So geht's

  1. 1. Auf Toeside anfahren

    • Fahr toeside mit Speed, Hände mittig auf der Bar, Brust und Hüfte zeigen nach vorn über die Nose des Boards.
    • Park den Kite auf 11 oder 1 Uhr. Steht er höher, hast du keinen Widerstand zum Gegendrücken, und das Board rutscht weg, statt zu poppen.
    • Halt die Bar im Sweet Spot angezogen; schiebst du sie raus, ist die Power weg und damit der Speed, den du für den Pop brauchst.
    • Verlagere dein Gewicht nach Luv, beug die Fußgelenke und drück mit den Fußballen gegen die Toeside-Kante.
  2. 2. Kante lösen und carven

    • Richte dich über dem Board etwas auf, um die Kante zu entlasten. Eine Kante, die noch gegen Luv kämpft, lässt das Wasser nie los.
    • Nimm die vordere Hand von der Bar und carve zurück auf deine Toeside-Kante, gesteuert über Fußgelenke und Knie. Denk an einen progressiven Carve, keinen aggressiven Richtungswechsel.
    • Gib die Bar beim Carven leicht frei, damit du vom Kite wegdrehen kannst; ziehst du sie an, zieht der Kite dich, und du kommst nicht in den Carve.
    • Halt die Schultern vorn und schieb die Knie übers Board, während der Carve die Spannung zurückbringt.
  3. 3. Der Pop

    • Sobald du im Carve bist, ist die Spannung wieder da und du kannst loslegen. Ein Pop passiert, weil du es so willst: in einer durchgehenden Bewegung tief gehen und abspringen, denn Beugen und Warten killt deinen Speed.
    • Kick zuerst das vordere Bein raus, damit dein Gewicht auf den hinteren Fuß und das Tail wandert, dann stampf über hinteren Fuß und Ferse ab, nicht über die Zehen. Zwei Schläge, wie ein Herzschlag.
    • Streck das hintere Bein komplett durch, damit die Nose sich aus dem Wasser aufbäumt, und zieh die Bar einen kleinen Tick an, damit sie dich übers Board nach oben zieht.
  4. 4. Rotieren und landen

    • Zieh das hintere Bein hoch. Sobald es steigt, beginnst du zu drehen, und der Kite zieht an deinem Trapezhaken und dreht dich Richtung Heelside zurück.
    • Wirf Kopf und Schultern zur aufgestellten Nose, als wolltest du die Boardspitze küssen, und mach eine Scherenbewegung mit den Beinen: das alte vordere Bein zurück unter dich, das alte hintere Bein schiebt durch nach vorn.
    • Schau dahin, wo du hinwillst, und bring die freie Hand nach vorn, das gibt dir Orientierung.
    • Lass das alte vordere Bein sinken, das gleich zum Tail wird, damit es zuerst aufsetzt und das Board weich landet.
    • Lande mit Speed, das Gewicht weiter nach Luv, die Bar bleibt in Position, damit der Kite Power behält.

Typische Fehler und ihre Korrektur

Fehler

Du versuchst den Pop, während du noch hart auf der Toeside-Kante nach Luv drückst, und das Board klebt am Wasser fest.

Korrektur

Richte dich vor dem Carve auf und entlaste die Kante; nur eine gelöste Kante lässt den Absprung das Board aus dem Wasser schießen.

Fehler

Die Schultern wandern vor dem Absprung Richtung Tail, du landest hart oder bleibst hinter dem Board hängen.

Korrektur

Knick in der Hüfte ein: Nur die Hüfte geht für den Absprung nach hinten, die Schultern bleiben vorn über dem Board.

Fehler

Zögern zwischen Tiefgehen und Absprung, das frisst deinen ganzen Speed.

Korrektur

Mach aus Tiefgehen und Abspringen eine Bewegung, ein sofortiger Rebound ohne Pause am tiefsten Punkt.

Fehler

Die Bar beim Absprung rausgeben; damit ist die Power weg und du versinkst, statt zu poppen.

Korrektur

Halt die Bar im Sweet Spot angezogen; nimm beide Hände, wenn eine den Zug nicht hält.

Fehler

Mit dem ganzen Gewicht auf dem neuen hinteren Fuß landen; das Tail gräbt sich ein wie ein riesiger Treibanker.

Korrektur

Bring den Kopf während der Rotation nach vorn und ziel darauf, die Boardspitze zu küssen.

Lern das mit einem Coach, nicht von einer Seite

Dieser Guide erklärt, was der Move ist und woran Rider scheitern, damit du mit einem klaren Plan an den Spot kommst. Er kann deinen Kite nicht beobachten, die kommende Böe nicht lesen und dich nicht davon abhalten, etwas zu ziehen, für das du noch nicht bereit bist — ein Coach oder Instructor kann das.

Zertifizierte Schule finden

Bildungsreferenz, keine Ausbildung. Kitesurfen ist ein Risikosport: Die Schritte hier geben wieder, was benannte Schulen, Instructor und Technik-Bibliotheken lehren, und die Seite listet genau diese Quellen — echte Bedingungen bringen aber Wind, Böen, Wasserzustand, Verkehr und Materialverhalten mit, die kein geschriebener Guide abbildet. Schulen lehren zudem berechtigte Varianten; wo unsere Quellen sich widersprechen, sagt die Seite das, statt eine Version zu wählen. Schätz deine eigene Bereitschaft ein, nutz die Sicherheitssysteme an deinem Kite und zieh keinen Move, nur weil eine Seite ihn machbar klingen lässt. KitesurfingOfficial übernimmt keine Haftung für die Nutzung dieser Informationen auf dem Wasser.

Fragen aus der Praxis

Was sollte ich können, bevor ich den Pop von Toeside zu Heelside probiere?+

Sicher toeside fahren und vorher einen Pop zu Toeside stehen. Beide IKSURFMAG-Guides führen den Trick als Einsteiger-Technik, die direkt auf diesen beiden Skills aufbaut.

Wo steht der Kite?+

Park ihn auf 11 oder 1 Uhr. Steht er höher, gibt es keinen Widerstand zum Gegendrücken, und das Board rutscht, statt zu poppen.

Kann ich das ohne Kite üben?+

Ja. Mach einen Trockenlauf am Strand: Spring ohne Board und Kite aus dem Toeside-Stance hoch und herum in den Heelside-Stance, die Schultern bleiben vorn. Auf dem Wasser bringen dir kleine Zickzack-Carves den Wechsel aus Entlasten und Aufladen bei, von dem der Pop lebt.

Bei welchen Bedingungen lernt es sich am leichtesten?+

Flachwasser. Den Kite anfangs einen Tick höher als 11 oder 1 zu parken gibt dir das Selbstvertrauen, es durchzuziehen, auch wenn du dann womöglich mit wenig Speed landest.

Was ist der Unterschied zu einer normalen Toeside-zu-Heelside-Transition?+

Bei der gecarvten Transition bleibt das Board auf dem Wasser: Du schickst den Kite mit offener Bar durchs Fenster, folgst ihm mit Schultern und Hüfte, verlagerst das Gewicht von den Zehen auf die Fersen, machst dich klein und powerst wieder an, manchmal mit einem Downloop. Die gepoppte Version verlässt das Wasser und rotiert in der Luft, bevor sie wieder auf der Heelside landet.

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Quellen

Jeder Schritt auf dieser Seite ist auf die Quellen unten zurückführbar. Wo sie sich widersprechen oder schweigen, sagt die Seite das, statt zu raten.