James Carew gewann auf Sylt seinen fünften Weltmeistertitel im GKA Kite-Surf. Im Finale der Männer am Brandenburger Strand schlug er Gabriel Benetton nach der Wertung des Veranstalters mit 0,2 Punkten Vorsprung, 20,90 zu 20,70. Die GKA Kite World Tour veröffentlichte die Ergebnisse am 29. August 2026, und Carew hat inzwischen seinen eigenen Film vom Event auf YouTube gestellt.
Der Titel fiel beim letzten Stopp einer Tour mit zwei Events. Carew, Duotone-Fahrer aus Australien, lag nach dem Freestyle-Teil hinter Benetton und landete dann eine finale 313.
Wer das Finale auf Sylt gewann
James Carew gewann das Finale, und die GKA ernannte ihn zum GKA Kite-Surf World Champion 2026. Der Ergebnisartikel der GKA nennt die Top vier der Männer:
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- James Carew (AUS)
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- Gabriel Benetton (BRA)
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- Matchu Lopes (ESP)
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- Airton Cozzolino (ITA)
Die Website des Veranstalters führt das Event als Defender und beschreibt Benetton als 22 Jahre alt.
Wie das Finale gegen Benetton entschieden wurde
Eine finale 313 entschied es. Im Bericht der GKA beendeten beide Fahrer den Freestyle-Trickteil, Benetton leicht vorn. Carew landete dann eine finale 313, bewertet mit 8,67, und das brachte laut der GKA den Sieg um einen Bruchteil eines Punktes.
Der Veranstalter nennt die Gesamtpunkte. Carew kam auf 20,90 Punkte, Benetton auf 20,70, ein Abstand von 0,2. Die GKA nennt den entscheidenden Trick, der Veranstalter die Gesamtpunkte. Beide Angaben passen zusammen und stimmen im Ergebnis überein.
Der Weg ins Finale
Carew schlug Lorenzo Casati im letzten Viertelfinale. Die GKA sagte, Casati habe Mühe gehabt, die nötigen Scores zu holen. Im Bericht der GKA wurde Lopes danach automatisch auf Platz 3 gesetzt, womit das Finale feststand: Es kam zum Duell zwischen Gabriel Benetton und James Carew.
Warum nur zwei GKA Kite-Surf Events zählten
Die Tour begann mit dem GKA Kite-Surf World Cup Cape Verde in Ponta Preta / Kite Beach, Sal, vom 16. bis 21. Februar 2026. In der Vorschau auf das Finale schrieb die GKA, die Bedingungen dort hätten verhindert, dass die finalen Runden der Männer zu Ende gefahren wurden. Der Titel war deshalb vor Deutschland noch offen. Duotone berichtete, dass Carew und Sebastian Ribeiro (BRA) zu gemeinsamen Siegern des Stopps in Cape Verde erklärt wurden.
Die Kite-Surf-Titel sollten eigentlich nicht auf Sylt entschieden werden. Die lokale Seite dein-sylt.online berichtete, das Saisonfinale sei an den Strand von Westerland verlegt worden, nachdem der letzte Tourstopp in Brasilien abgesagt worden war. Die GKA hat diese Absage in keinem Material bestätigt, das diesem Bericht vorliegt.
In der Vorschau der GKA stand Carew, ein Finalist von Cape Verde, als topgesetzter Fahrer an der Spitze des Männerfelds. Pedro Matos, der amtierende Weltmeister, und sein brasilianischer Landsmann Sebastian Ribeiro fehlten im Draw.
Carew schrieb in seiner Videobeschreibung über die kurze Tour: „Auch wenn wir dieses Jahr nur zwei Events hatten, bedeutete das, dass beide eine gute Herausforderung waren und kein Platz für Fehler blieb.“
Wie oft wurde James Carew Weltmeister
Der Veranstalter zählt fünf. Er nennt es den fünften Weltmeistertitel seiner Karriere und merkt an, dass er 2024 bereits auf Sylt gewonnen hatte. In seiner Instagram-Bio steht „5 x WORLD CHAMPION“ und „World #1“.
Nicht jede Quelle ist auf dem neuesten Stand. Auf der Athletenseite von Duotone steht weiterhin „4 x World Champion“ als größter Erfolg seiner Karriere. Duotone schrieb, sein Sieg in Tarifa habe ihn zum GKA Big Air Surfboard World Champion 2023 gemacht und sei sein dritter Weltmeistertitel gewesen. Keine der Quellen bestätigt das Jahr seines vierten.
Unsere eigenen Daten zeigen, dass er nach 18 Monaten Verletzungspause 2024 den Stopp auf Sylt gewann und beim Finale 2025 in Taiba Dritter wurde. Auf der Athletenseite der GKA steht als Geburtsdatum der 14. Juli 1999.
Das sagte Carew zu Sylt
Keine Primärquelle enthält ein Zitat von Carew vom Event selbst. Seine Aussagen stammen aus der Beschreibung seines YouTube-Videos „Winning my 5th WORLD TITLE - SYLT“. Dort schrieb er, der Titel sei nach ein paar Jahren abseits der Spitze gekommen, und die beiden Events hätten „definitiv das Beste aus mir herausgeholt“. Über den Spot schrieb er: „Sylt ist seit Anbeginn der Zeit ein hartes Event“.
Er dankte außerdem Gott und den Leuten, die ihn unterstützen. Woodley Hall schnitt den Film, zusätzliches Material stammt von Julien Leleu und Diogo Cardoso.
Auf welchem Material fährt James Carew
In seiner Instagram-Bio sind @duotone.kiteboarding, @quobbafins_kitesurf, @capitalcom_adventure und @casabufarda getaggt. Laut unseren Athletendaten sind Duotone und SunGod seine aktuellen Marken. Welches Board und welchen Kite er auf Sylt fuhr, geht aus dem Material nicht hervor.
Hydrofoil-Ergebnisse vom Finale auf Sylt
Auch die Hydrofoil-Big-Air-Titel wurden beim Event entschieden. Der Ergebnisartikel der GKA nennt Andrea Zust (CHE) und Hugo Wigglesworth (NZL) als die beiden Sieger, beide auf Platz 1.
Was als Nächstes auf der GKA Kite World Tour kommt
Maxime Chabloz und Bruna Kajiya wurden beim Saisonfinale in Ilha do Guajiru zu GKA Freestyle Kite World Champions 2026 gekrönt. Einen Kitesurf-Kalender fürs nächste Jahr enthält das Material nicht, deshalb hat Carews Titelverteidigung noch weder Datum noch Ort.





