Beim Hooked Raley poppst du eingehakt von der Heelside-Kante ab, der Kite streckt dich in Superman-Position, zum Landen schwingst du die Füße unter dich.
Auch bekannt als: Hooked-in Raley
Voraussetzungen
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Im Baum baut noch nichts darauf auf — der Trick steht für sich.
Schulen lehren das unterschiedlich
Unsere Quellen sind sich nicht einig, wie hoch der Kite stehen soll. Elite Watersports lehrt 11 Uhr für die eingehakte Variante und geht auf 10 oder 10:30 Uhr runter, wenn du mehr Hangtime willst; MACkite parkt ihn zwischen 10 und 11 Uhr (bzw. 1 und 2 Uhr in die andere Richtung). IKSURFMAG zeigt die ausgehakte Version, will ihn bei etwa 45 Grad oder einen Tick höher und sagt, bei 11 oder 1 Uhr sei er schon zu hoch, weil ein hoher Kite dich nur baumeln lässt, statt dich nach vorn zu ziehen.
Ideale Bedingungen
Flachwasser mit Platz zum Arbeiten. IKSURFMAG schreibt, der Move profitiert von ordentlich Speed und geht auf Flachwasser leichter, und Elite Watersports schickt Lernende in flache Stehreviere, weil die verzeihen: seltener hakt die Kante ein, mehr Platz, und bei einem Abflug stehst du im Wasser, statt zu schwimmen. Keine unserer Quellen nennt eine Knotenspanne für die eingehakte Variante.
So geht's
1. Anfahrt und Kante aufladen
- Park den Kite auf etwa 11 Uhr, wenn du nach links fährst, oder zwischen 1 und 2 Uhr, wenn du nach rechts fährst.
- Er bleibt stehen. Während Aufladen und Pop wird nicht gelenkt; bewegst du ihn, verlierst du Power und Kontrolle.
- Fall vor dem Carve mindestens 45 Grad ab. Der Move profitiert von ordentlich Speed.
- Carve hart gegen den Kite: Hintern tief, Schultern zurück, vorderes Bein gestreckt.
- Leg das Gewicht auf den hinteren Fuß und drück ins Board, damit sich die Spannung für den Pop aufbaut.
- Hüfte fixiert, Fersen eingegraben, Zehen zum Himmel. Dein Körper ist eine Einheit, die die ganze Energie aufnimmt.
- Halt die Hände mittig an der Bar. An der hinteren Hand zu ziehen, während du carvst, ist einer der beiden Gründe, warum du am Ende unter dem Kite baumelst.
2. Pop
- Stampf hart mit der hinteren Ferse gegen die Kante und streck das hintere Bein so schnell und kraftvoll, wie du kannst.
- Popp vom Wasser weg, bevor der Kite deine Schultern nach vorn ziehen kann. Zögern geht nicht.
- Ein kurzer, kräftiger Snap oder Scoop bringt mehr als ein langer, zurückgelehnter Pop.
- Spring von den Fersen nach oben und hinten gegen deine Kante. Wenn du dich über die Fußballen nach vorn wirfst, ziehst du dir die Füße aus den Straps.
3. Superman
- Sobald du vom Wasser weg bist, zieht dich der Kite nach vorn zu sich, und genau dieser Zug streckt deinen Körper lang.
- Flieg ihn Superman-mäßig. Streck die Arme so weit du kannst, ohne sie durchzudrücken: leichte Beugung in den Ellbogen.
- Brust und Hüfte zeigen nach unten Richtung Wasser, im Rücken ein Hohlkreuz.
- Lass die Beine hinter dir hochschwingen und das Board hinter dir schweben, parallel zur Wasseroberfläche.
- Behalt die ganze Zeit in der Luft die Stelle im Blick, wo du landen willst.
4. Unterschwingen und landen
- Zieh die Arme zur Hüfte. Das schwingt deine Hüfte und mit ihr Füße und Board nach vorn und wieder unter dich.
- Zieh an der vorderen Hand und lande mit dem Wind. Wenn du die Landung leicht nach Lee anpeilst, setzt das Board sauber auf, statt sich mit der Kante einzuhaken.
- Setz mit dem Tail zuerst auf, Beine gestreckt, aber bereit, die Landung abzufedern.
- Fahr mit dem Wind raus, um den Druck aus dem Kite zu nehmen.
Typische Fehler und ihre Korrektur
Fehler
Du lenkst den Kite, während du auflädst und poppst, und die aufgebaute Spannung ändert sich dauernd unter dir.
Korrektur
Parken und Finger weg. Elite Watersports sagt klar, dass der Kite durch Aufladen und Pop stehen bleibt und dass jede Bewegung dich Power und Kontrolle kostet.
Fehler
Du ziehst beim Carven an der hinteren Hand und baumelst dann in der Luft unter dem Kite.
Korrektur
Hände mittig an der Bar. IKSURFMAG nennt den Zug an der hinteren Hand und einen zu hoch stehenden Kite als die zwei Ursachen für diesen unkontrollierten Flug.
Fehler
Du beugst auf der Kante beide Beine zu stark und verlierst genau den Speed und die Power, die du brauchst.
Korrektur
Vorderes Bein gestreckt, das hintere trägt die Last. IKSURFMAG führt denselben Powerverlust auch darauf zurück, dass du vor dem Carve zu wenig abfällst.
Fehler
Du verlierst in der Anfahrt deinen Höhenwinkel, treibst zu schnell nach Lee ab und bekommst Board und Kite kaum noch unter Kontrolle.
Korrektur
Die Übung von Elite Watersports: erst ein Stück abfallen, dann wieder anluven. Der Kite zieht gleichmäßiger und das Board bleibt kontrollierbar.
Fehler
Das Board hakt beim Aufsetzen mit der Kante ein.
Korrektur
Peil die Landung leicht nach Lee an. Elite Watersports sagt, genau das verhindert das Einhaken der Kante, und MACkite landet aus dem verwandten Grund mit dem Wind, nämlich um den Druck aus dem Kite zu nehmen.
Wenn es schiefgeht
- Lern ihn über flachem Stehwasser. Elite Watersports nennt solche Spots verzeihend: seltener hakt die Kante ein, mehr Platz zum Arbeiten, und bei einem Abflug hängst du nicht im tiefen Wasser fest.
- Lande mit dem Wind. MACkite begründet das damit, dass es den Druck aus dem Kite nimmt, Elite Watersports damit, dass das Board dann nicht mit der Kante einhakt.
- Elite Watersports empfiehlt Unterricht bei einem Profi statt Selbstversuch, damit du schneller vorankommst und dir keine Fehler antrainierst.
Lern das mit einem Coach, nicht von einer Seite
Dieser Guide erklärt, was der Move ist und woran Rider scheitern, damit du mit einem klaren Plan an den Spot kommst. Er kann deinen Kite nicht beobachten, die kommende Böe nicht lesen und dich nicht davon abhalten, etwas zu ziehen, für das du noch nicht bereit bist — ein Coach oder Instructor kann das.
Zertifizierte Schule findenBildungsreferenz, keine Ausbildung. Kitesurfen ist ein Risikosport: Die Schritte hier geben wieder, was benannte Schulen, Instructor und Technik-Bibliotheken lehren, und die Seite listet genau diese Quellen — echte Bedingungen bringen aber Wind, Böen, Wasserzustand, Verkehr und Materialverhalten mit, die kein geschriebener Guide abbildet. Schulen lehren zudem berechtigte Varianten; wo unsere Quellen sich widersprechen, sagt die Seite das, statt eine Version zu wählen. Schätz deine eigene Bereitschaft ein, nutz die Sicherheitssysteme an deinem Kite und zieh keinen Move, nur weil eine Seite ihn machbar klingen lässt. KitesurfingOfficial übernimmt keine Haftung für die Nutzung dieser Informationen auf dem Wasser.
Fragen aus der Praxis
Muss ich zum Raley-Lernen aushaken?+
Nein. Elite Watersports behandelt den eingehakten Raley als den ersten Freestyle-Trick, den du dir vornehmen solltest, und nennt ihn den ersten Schritt zu Unhooked-Tricks und die Basis für alles, was danach kommt. IKSURFMAG sagt es von der anderen Seite: Der Raley geht hooked wie unhooked, die Prinzipien sind dieselben. Progression Sports ergänzt, dass die Pop-Technik im Kern gleich bleibt; ein hooked gelernter Pop bringt dich also den halben Weg Richtung Aushaken.
Was muss ich können, bevor ich einen probiere?+
MACkite nennt nur zwei Voraussetzungen für den Raley: den Pop und Höhe laufen zu können. Elite Watersports formuliert es anders: Der erste Schritt ist Load and Pop, ohne den funktioniert der Rest vom Trick nicht. Progression Sports schiebt nach, dass ohne guten Pop bei Raleys, S-Bends und praktisch jedem Powered Trick nichts läuft.
Welches Material passt dazu?+
Elite Watersports schlägt einen 9- bis 12-Meter-Kite vor, weil Power und Kontrolle da im Gleichgewicht liegen, dazu ein Freestyle-Board mit gutem Pop und sauberer Kantenkontrolle, eine direkte Bar und ein Trapez, das bequem sitzt, aber eng. MACkites Unhooked-Raley-Guide ist auf dem damaligen Material des Autors gefilmt: Slingshot RPM in 10, 12 und 14 Metern mit einem Refraction 147.
Welches Wasser und welchen Wind brauche ich?+
Flachwasser. IKSURFMAG schreibt, der Move profitiert von ordentlich Speed und geht auf Flachwasser leichter, und Elite Watersports schickt Lernende an flache Stehreviere wie Skyway Beach und Fort DeSoto in der Tampa Bay, weil die verzeihen: seltener hakt die Kante ein, mehr Platz zum Arbeiten. Keine unserer Quellen nennt eine Windspanne in Knoten.
Wie kriege ich die Füße für die Landung wieder unter mich?+
Mit den Armen. IKSURFMAG zieht die Arme zur Hüfte, das schwingt die Hüfte und damit Füße und Board nach vorn und unter dich; dann setzt du mit dem Tail zuerst auf, Beine gestreckt, aber bereit, die Landung abzufedern. Auf dem Weg nach unten ziehst du an der vorderen Hand, damit du mit dem Wind landest.
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Quellen
Jeder Schritt auf dieser Seite ist auf die Quellen unten zurückführbar. Wo sie sich widersprechen oder schweigen, sagt die Seite das, statt zu raten.
- Elite Watersports — What's The First Freestyle Kiteboarding Trick? (Hooked-In Raley, Tampa Bay)
- IKSURFMAG — How to Raley (Christian & Karine technique series)
- MACkite Boardsports Center — The Kiteboarding Raley: Ultimate Beginners Guide (Ryan 'Rygo' Goloversic)
- MACkite Boardsports Center — Kiteboarding: Learning the Hooked-In Raley
- Progression Sports — The Art of Popping, Part 1