Geschichte · 1996–2000
Maui und der Sport, den man kaufen
konnte
Ein Kite, der sich aus dem Wasser neu starten ließ, machte aus einem gefährlichen Experiment etwas, das ein Shop verkaufen und eine Schule unterrichten konnte.
- 1996–2000
- 5 Meilensteine
This is where kitesurfing stopped being an experiment and became something you could buy, be taught, and see a photograph of. Most of it happened on one island, in about four years.
It is also the thinnest-documented era in this archive, and the page says where it is thin. Several dates below rest on one publisher's timeline rather than on a contemporaneous document, and each of those milestones names that gap rather than hiding it. Where a 1998 Maui newspaper could confirm something first-hand, it is cited in preference to anything written later.
Die Chronik
Maui und der Sport, den man kaufen konnte
1996
Maui greift zum Kite
Manu Bertin brachte den Kite der Legaignoux nach Maui und fuhr ihn dort, und die Windsurf-Szene der Insel stieg mit ein. IKSURFMAG datiert den Wechsel auf 1996, nennt Laird Hamilton und Manu Bertin im Wasser und hält fest, dass der Sport in diesem Jahr aufhörte, Flysurfing zu heißen.
Warum das zählte: Eine Zeitung auf Maui berichtete im Juli 1998, ein Foto von Laird Hamilton beim Kite Surfing sei in einem internationalen Wassersportmagazin erschienen und habe weltweit Interesse geweckt.
Erklärte Lücken in der Überlieferung (2)
Recherchenotizen, im englischen Original belassen.
- date: the 1996 dating rests on one publisher (IKSURFMAG, across two of its own pages); no contemporaneous 1996 document was found
- places: the sources say Maui without naming a beach
IKSURFMAG — 100 Moments: A Kitesurfing Timeline (Issue 100)IKSURFMAG — Who invented kitesurfing?MauiTime — Talking Story with Maui Kite Surfers (issue of 21 July 1998, by Dave Sweedler)
1997
Der Wipika kommt in den Handel
Bruno und Dominique Legaignoux brachten ihren aufblasbaren Kite als Wipika auf den Markt, geflogen an zwei Leinen. Ein Jahr später nannte eine Zeitung auf Maui ihn die neueste Entwicklung im Sport und beschrieb ihn als aufblasbaren, wasserfesten Kite.
Warum das zählte: Die aufgeblasenen Schläuche hielten die Form in der Luft und liessen den Kite auf dem Wasser schwimmen, und die Zeitung auf Maui führte darauf zurück, dass sich der Sport in den harten Bedingungen der Insel testen liess.
Erklärte Lücken in der Überlieferung (2)
Recherchenotizen, im englischen Original belassen.
- equipment: no source we could open says the Wipika relaunched from the water. IKSURFMAG attaches water relaunch to the 1994 KiteSki and describes flotation as a property of the Legaignoux design, not of the Wipika product
- date: 1997 comes from IKSURFMAG's timeline; the July 1998 MauiTime issue only shows the kite already in use
IKSURFMAG — 100 Moments: A Kitesurfing Timeline (Issue 100)MauiTime — Talking Story with Maui Kite Surfers (issue of 21 July 1998, by Dave Sweedler)
1997
F-ONE bringt ein Kiteboard in die Shops
F-ONE brachte das rote 215 heraus, ein Board, das für den Kite gebaut war und nicht vom Windsurfen übernommen. Die eigene Firmenhistorie sagt, das Unternehmen sei damit weltweit das einzige gewesen, das so ein Board anbot.
Warum das zählte: Damit hatte der junge Sport ein Board, das ein Shop führen konnte. IKSURFMAG zählt F-ONE zu den Marken, die Kiteboards für den jungen Markt lieferbar machten.
Die Quellen widersprechen sich
Wann fing F-ONE an?
Die eigene Firmenhistorie datiert F-ONE auf 1994, damals mit Windsurfboards, und setzt das Kiteboard red 215 drei Jahre später an.
Belegt nicht: Die Seite zeigt keinen Registereintrag und sagt nicht, ab wann Kites statt Windsurfboards das Geschäft waren.
Die Timeline von IKSURFMAG datiert die Gründung auf 1997, dasselbe Jahr wie das Kiteboard.
Belegt nicht: Der Eintrag nennt kein Dokument zu der Jahreszahl und handelt vom Kiteboard, nicht von der Eintragung der Firma.
Was nicht strittig ist: Beide setzen ein F-ONE Kiteboard 1997 auf den Markt.
Was es klären würde: Der französische Handelsregistereintrag von F-ONE, der ein Gründungsdatum trägt.
Erklärte Lücken in der Überlieferung (2)
Recherchenotizen, im englischen Original belassen.
- date: the founding year is contested between the company's own history (1994) and IKSURFMAG (1997); the French company register would settle it
- equipment: no source gives the red 215's dimensions or construction
F-ONE — History (the company's own founding account)IKSURFMAG — 100 Moments: A Kitesurfing Timeline (Issue 100)
September 1998
Eine Weltmeisterschaft auf Maui
MauiTime schrieb im Juli 1998, die Weltmeisterschaft im Kite Surfing finde im September auf Maui statt, gewertet in drei Kategorien: Wave Riding, Downwind und Slalom. IKSURFMAG nennt Flash Austin als Sieger und Joe Keuhl als Organisator.
Warum das zählte: Der Sport hatte jetzt einen Titel. Eine Bildunterschrift von Getty Images von einem Kite-Festival in Scheveningen im Juni 1999 stellt Austin als "The 1998 World Champion" vor und hält fest, dass er in Ho'okipa eine Kite-Surfing-Schule betrieb.
Die Quellen widersprechen sich
Wer hielt 1998 einen Weltmeistertitel im Kiteboarding?
Flash Austin gewann das Event auf Maui und wurde im Juni darauf auf einem Kite-Festival in Europa als Weltmeister von 1998 vorgestellt.
Belegt nicht: Keine der beiden Quellen sagt, welche der drei Kategorien er gewann, wie viele Rider antraten oder wer den Titel vergab.
IKSURFMAG — 100 Moments: A Kitesurfing Timeline (Issue 100)Getty Images — Marcus "Flash" Austin prepares to launch, International Kite Festival, Scheveningen, 5 June 1999 (photo: Michel Porro)
Zwei Halls of Fame schreiben Robby Naish den Slalom-Weltmeistertitel 1998 im Kiteboarding zu, dazu 1999 Slalom und Jumping.
Belegt nicht: Keine der beiden Institutionen sagt, wo diese Titel ausgefahren wurden, sie sind also kein Anspruch auf das Event von Maui.
Outrigger Duke Kahanamoku Foundation — Hawaii Waterman Hall of Fame: Robby NaishThe Sailing Museum & National Sailing Hall of Fame — Robert "Robby" Staunton Naish (citation by Gary Jobson)
Was nicht strittig ist: 1998 lief auf Maui ein Event, das als Weltmeisterschaft angekündigt war, mit getrennter Wertung für Wave Riding, Downwind und Slalom.
Was es klären würde: Eine Ergebnisliste oder Meldeliste des Events vom September 1998 oder die eigenen Unterlagen des Organisators.
Erklärte Lücken in der Überlieferung (2)
Recherchenotizen, im englischen Original belassen.
- date: September comes from MauiTime's pre-event announcement; no report or results document from the event itself was located
- people: the organiser's name is spelled Joe Koehl by MauiTime and Joe Keuhl by IKSURFMAG
MauiTime — Talking Story with Maui Kite Surfers (issue of 21 July 1998, by Dave Sweedler)IKSURFMAG — 100 Moments: A Kitesurfing Timeline (Issue 100)Getty Images — Marcus "Flash" Austin prepares to launch, International Kite Festival, Scheveningen, 5 June 1999 (photo: Michel Porro)Outrigger Duke Kahanamoku Foundation — Hawaii Waterman Hall of Fame: Robby Naish
1999
Naish lizenziert den aufblasbaren Kite
Naish Sails Hawaii brachte mit dem AR3.5 einen aufblasbaren Kite heraus, in Lizenz der Brüder Legaignoux. Robby Naish entwickelte seit Ende der Neunziger eine eigene Kite-Linie und fuhr damit Rennen.
Warum das zählte: Eine Windsurf-Marke verkaufte jetzt Kites, und der Rider, dessen Namen sie trug, gewann 1998 den Slalom-Weltmeistertitel im Kiteboarding und 1999 Slalom und Jumping.
Erklärte Lücken in der Überlieferung (2)
Recherchenotizen, im englischen Original belassen.
- equipment: the AR3.5 and the licence rest on IKSURFMAG alone; no Naish document we could open names or dates the kite
- date: 1999 is IKSURFMAG's dating; the two halls of fame date only the competition titles
IKSURFMAG — 100 Moments: A Kitesurfing Timeline (Issue 100)Outrigger Duke Kahanamoku Foundation — Hawaii Waterman Hall of Fame: Robby NaishThe Sailing Museum & National Sailing Hall of Fame — Robert "Robby" Staunton Naish (citation by Gary Jobson)
Fragen
Häufige Fragen
Wann war der erste Kitesurf-Wettkampf?+
Das erste Weltmeisterschafts-Event fand im September 1998 auf Maui statt. Es ist der früheste Wettkampf, auf den sich die Quellen einigen, und der Punkt, ab dem sich Wettkampf-Kitesurfen durchgehend datieren lässt.
Was machte Kitesurfen lernbar?+
Material, das man nach einem Sturz zurückbekam, und Boards, die Höhe liefen. Eine Zeitung auf Maui führte den Wandel im Juli 1998 auf neue Technik zusammen mit Board- und Kite-Design zurück und beschrieb den aufblasbaren Kite als das, was den Sport unter den dortigen Bedingungen testbar machte.
Quellen dieser Seite
Jede datierte Aussage oben geht auf die dort genannten Quellen zurück. Dies sind die Publikationen, auf denen die Seite aufbaut.