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Airstyle · Aufsteiger

Tail Grab

Beim Tail Grab ziehst du im Sprung die Knie an, nimmst die hintere Hand von der Bar, greifst das Tail des Boards und lässt vor der Landung wieder los.

Auch bekannt als: Jump with Tail Grab

Voraussetzungen

Schaltet frei

Hilft vorher zu können

Schulen lehren das unterschiedlich

Unsere Quellen widersprechen sich an zwei Punkten. Beim Griffpunkt: Elite Watersports sagt, du sollst mittig ans Tail greifen und ausdrücklich nicht an die Kante, während inMotion Kitesurfing dir für den Anfang empfiehlt, die Stelle des Boards zu greifen, die sich am angenehmsten anfühlt. Die Heelside-Kanten-Ansage von IKSURFMAG ist eine dritte Position, gehört aber zum Tail Grab Board-Off, wo die Hand da ist, um das Board abzuziehen, statt es nur zu halten. Beim Timing: Peter's Kitesurfing Handbook setzt den Grab bei etwa 75 % des Wegs nach oben an und das Loslassen bei etwa 25 % des Wegs nach unten. Bei inMotion nimmst du die hintere Hand ab, sobald du in der Luft bist und der Kite über dir steht, und hältst über den höchsten Punkt hinweg.

Ideale Bedingungen

Elite Watersports sagt Sprung-Anfängern, sie sollen mit einem Standard-Kite bei rund 18–22 Knoten anfangen und das obere Ende des Windbereichs deines Kites anpeilen. Ein 12er für 15–25 Knoten liegt damit am besten bei 20–24. Derselbe Guide listet auf, was du bei wenig Wind stattdessen bekommst: harte Landungen, unkontrollierte Crashes und lose Leinen in der Luft, die dir die Kitekontrolle nehmen. Peter's Kitesurfing Handbook liefert die Spot-Regel dazu: 50 m frei nach Lee, 30 m nach Luv, und nie im flachen Wasser.

So geht's

  1. 1. Die Anfahrt aufbauen

    • Check deinen Bereich, bevor du es durchziehst. Du willst 50 m frei nach Lee und 30 m nach Luv, und spring nie im flachen Wasser.
    • Fahr schnell und hoch am Wind, kante hart an, und schneide kurz vor dem Absprung ein J-Hook ins Wasser.
    • Zieh die Bar noch nicht rein. Lass sie beim Aufladen draußen.
    • Halte eine saubere, feste Kante, damit der Kite im Fenster nach oben zieht und nicht quer durch.
    • Rutsch mit beiden Händen zur Bar-Mitte, damit du den Kite nicht verlenkst, sobald eine Hand runtergeht.
  2. 2. Senden und poppen

    • Cruise mit dem Kite auf etwa 60 Grad und schick ihn dann zügig auf 12, während du das Aufladen beendest.
    • Halte die Bar leicht nach hinten angewinkelt, dann läuft der Kite nicht weit über 12 hinaus.
    • Kante weiter und lass die Leinenspannung aufbauen. Wenn du dich überpowert fühlst, löst du die Kante, indem du das Board flach stellst.
    • Zieh die Bar rein und halte sie den ganzen Flug über drin. Schiebst du sie früh raus, verlierst du Lift.
  3. 3. Anziehen und das Tail greifen

    • Ellbogen an die Hüfte, Knie an die Ellbogen. Gleiche Haltung wie beim normalen Sprung.
    • Geh in die Hocke und zieh die Knie zur Brust. Bring das Board zur Hand, greif nicht nach unten.
    • Bei etwa 75 % des Wegs nach oben nimmst du die hintere Hand von der Bar und greifst ans Tail.
    • Greif mittig ans Tail, nicht an die Kante, und pass auf scharfe Finnen auf.
    • Streck das vordere Bein ein Stück raus. Das macht den Grab leichter und sieht besser aus.
    • Halte den Grab so lange du kannst, am besten über den höchsten Punkt des Sprungs hinweg.
  4. 4. Loslassen und landen

    • Bei etwa 25 % des Wegs nach unten lässt du den Grab los und legst die hintere Hand zurück an die Bar.
    • Peil im Sinken deine Landung an.
    • Wenn du nah am Wasser bist, lenk den Kite in die Richtung, in die du wegfahren willst. Halt ihn in deiner Fahrtrichtung in Bewegung, sonst schwingst du direkt unter ihn, er strömt ab und verliert Power.
    • Setz den hinteren Fuß zuerst auf, Board nach Lee gerichtet, Knie gebeugt, damit sie den Schlag schlucken.

Typische Fehler und ihre Korrektur

Fehler

Du greifst nach unten zum Board, während die Beine unter dir hängen.

Korrektur

Bring stattdessen das Board hoch zur Hand. Ellbogen an die Hüfte, Knie an die Ellbogen, Knie zur Brust. Peter's Handbook sagt: Sind die Knie erst mal an den Ellbogen, liegt das Board locker in Reichweite.

Fehler

Du greifst an die Kante des Tails und hast damit die Hand nah an den Finnen.

Korrektur

Greif mittig ans Tail, nicht an die Kante, und pass auf scharfe Finnen auf.

Fehler

Hände weit außen an der Bar, dann dreht der Kite in dem Moment weg, in dem die hintere Hand loslässt.

Korrektur

Halte die Hände näher an der Bar-Mitte, damit du den Kite nicht verlenkst, sobald eine Hand runtergeht.

Fehler

Du lässt den Kite stehen, während du wieder runterkommst.

Korrektur

Hintere Hand zurück an die Bar und den Kite in deiner Fahrtrichtung weiterdrehen, sonst schwingst du direkt unter ihn, er strömt ab und verliert Power. Genau deshalb greifst du mit der hinteren Hand: Die vordere bleibt frei, schiebt den Kite nach vorn und hilft dir bei der Landung.

Fehler

Du zwingst einen Tail Grab in einen Frontroll.

Korrektur

Kombinier ihn lieber mit einem Backroll. Blake von MACkite sagt, ein Tail Grab stoppt beim Frontroll deine Rotation, während er zum Backroll sehr natürlich passt. Zum Frontroll passt der Indy am besten.

Fehler

Du kommst nach einem aggressiven Send zu schnell in den Absprung.

Korrektur

Qualität vor Quantität: ein Sprung hoch und wieder runter, kein Geschaukel nach Lee.

Wenn es schiefgeht

  • Spring nicht ohne Sicherheitszone: 50 m frei nach Lee, 30 m frei nach Luv, und nie im flachen Wasser.
  • Wenn du wegen deines Absprungs zu schnell unterwegs bist, nimm Tempo raus. Konzentrier dich auf Qualität vor Quantität: hoch und wieder runter, kein Geschaukel nach Lee.
  • Wenn es dich auf die Seite zieht, fliegt der Kite zu weit vorn. Schick ihn vor dem Absprung ein Stück weiter hinter dich.
  • Schieb die Bar in der Luft nicht zu früh raus. Der Kite rennt nach vorn weg und du verlierst Lift.
  • Lass das Boosten bei wenig Wind. Das bringt dir harte Landungen, unkontrollierte Crashes und lose Leinen in der Luft.

Lern das mit einem Coach, nicht von einer Seite

Dieser Guide erklärt, was der Move ist und woran Rider scheitern, damit du mit einem klaren Plan an den Spot kommst. Er kann deinen Kite nicht beobachten, die kommende Böe nicht lesen und dich nicht davon abhalten, etwas zu ziehen, für das du noch nicht bereit bist — ein Coach oder Instructor kann das.

Zertifizierte Schule finden

Bildungsreferenz, keine Ausbildung. Kitesurfen ist ein Risikosport: Die Schritte hier geben wieder, was benannte Schulen, Instructor und Technik-Bibliotheken lehren, und die Seite listet genau diese Quellen — echte Bedingungen bringen aber Wind, Böen, Wasserzustand, Verkehr und Materialverhalten mit, die kein geschriebener Guide abbildet. Schulen lehren zudem berechtigte Varianten; wo unsere Quellen sich widersprechen, sagt die Seite das, statt eine Version zu wählen. Schätz deine eigene Bereitschaft ein, nutz die Sicherheitssysteme an deinem Kite und zieh keinen Move, nur weil eine Seite ihn machbar klingen lässt. KitesurfingOfficial übernimmt keine Haftung für die Nutzung dieser Informationen auf dem Wasser.

Fragen aus der Praxis

Was sollte ich können, bevor ich den Tail Grab probiere?+

Peter's Kitesurfing Handbook setzt die Hürde bei: Springen sitzt, und ein Invert geht. Elite Watersports listet das Fundament darunter auf: sichere Wasserstarts und Fahren in beide Richtungen, Boardkontrolle und Kanten, um Spannung aufzubauen, die Basis aus Load and Pop, und Kitesteuern, über das du nicht mehr nachdenken musst. Zur Beweglichkeit: Die Aussage von IKSURFMAG bezieht sich speziell auf den Tail Grab Board-Off. Der braucht von allen Board-Offs die wenigste Beweglichkeit, du bist also dafür bereit, wenn du zwar nicht an deine Zehen kommst, aber ein One-Foot fährst.

Wie viel Wind brauche ich?+

Elite Watersports sagt Sprung-Anfängern, sie sollen mit einem Standard-Kite bei rund 18–22 Knoten anfangen und das obere Ende des angegebenen Windbereichs anpeilen. Ein 12er für 15–25 Knoten liegt damit am besten bei 20–24. Derselbe Guide wird beim Gegenteil deutlich: Boosten bei wenig Wind bringt dir harte Landungen, unkontrollierte Crashes und lose Leinen in der Luft, die dir die Kitekontrolle nehmen. Keine unserer Quellen nennt einen eigenen Windbereich für den Grab, nur für den Sprung.

Welche Hand greift, und geht auch die vordere?+

Die hintere. Peter's Kitesurfing Handbook sagt klar, dass alle Grabs mit der hinteren Hand am leichtesten gehen, weil die vordere dann an der Bar bleibt, den Kite in deiner Fahrtrichtung wieder nach vorn schiebt und dir bei der Landung hilft. Grabs mit der vorderen Hand gibt es, aber Elite Watersports sortiert Nose, Mute und Melon eine Stufe höher ein. Der Grund ist die Kitekontrolle: Du musst den Kite fliegen und ihn während des Grabs nicht übersenden.

Wo genau am Board greife ich?+

Am Tail, mit der hinteren Hand. Elite Watersports wird konkret: Bring das Tail hoch in die hintere Hand und greif mittig ans Tail, nicht an die Kante. inMotion Kitesurfing nimmt es für den ersten Versuch lockerer und sagt, greif einfach die Stelle des Boards, die sich für dich am angenehmsten anfühlt.

Zu welchen Rotationen passt der Tail Grab?+

Zum Backroll. Ride with Blake von MACkite sagt es geradeheraus: Beim Frontroll ist ein Tail Grab schwerer als ein Indy, weil er deine Rotation stoppt, beim Backroll dagegen ist er sehr natürlich und passt gut dazu. Der Indy ist laut Blake der Grab, der zum Frontroll am besten funktioniert.

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Quellen

Jeder Schritt auf dieser Seite ist auf die Quellen unten zurückführbar. Wo sie sich widersprechen oder schweigen, sagt die Seite das, statt zu raten.