Big Air · Sehr fortgeschritten
Kiteloop
Auch bekannt als: kite loop · loop
Beim Kiteloop fliegt der Kite mitten im Sprung einen vollen Loop durch die Powerzone, gezogen mit der hinteren Hand — der Big-Air-Move schlechthin, erst tief gelernt, bevor er je hoch geht.
Voraussetzungen
Schaltet frei
Ideale Bedingungen
Starte mit kleinen 'Baby Loops' auf 2–3 Metern Höhe, wo ein verpasster Catch noch weich landet — die Quelle nennt 3–6 m die gefährliche Zone: hoch genug für freien Fall, zu tief für den Catch.
So geht's
1Den Sprung aufbauen
- Boost einen normalen Sprung aus starker Kante und Pop, mit dem Kite auf 12 Uhr oder knapp davor — ein zentrierter Kite hält auch den Loop zentriert.
2Den Loop ziehen
- Bei etwa 80 % deiner Sprunghöhe — nicht am Scheitelpunkt — zieh hart an der hinteren Hand und halte den Zug, bis der Kite den kompletten Loop geflogen ist.
- Der Zug mit der hinteren Hand macht den Kiteloop aus; derselbe Zug an der vorderen Hand wäre ein Downloop.
3Kite steigen lassen und landen
- Nach dem Loop Bar rausgeben, damit der Kite wieder über dich steigen kann — wie viel, hängt vom Kitemodell ab.
- Bei größeren Loops zum Schluss einen Heli-Loop fliegen, um die Leinen auszudrehen und sauber zu landen.
Typische Fehler und ihre Korrektur
Fehler
Den Loop erst am höchsten Punkt ziehen
Korrektur
Bei ~80 % der Höhe ziehen, solange die Leinen noch Spannung tragen — am Peak gezogen wird der Loop langsam und teigig.
Fehler
Den Kite vor dem Zug über 12 hinausschicken
Korrektur
Kite auf 12 oder knapp davor halten, damit der Loop zentriert über dir bleibt.
Fehler
Nach dem Loop nicht rausgeben
Korrektur
Bar rausgeben, damit der Kite vor dem Aufsetzen wieder über dich steigt — wie viel, ist kitespezifisch; lerne das Steigverhalten deines Kites.
Sicher abbrechen
- Respektiere die Höhenbänder der Quelle: 2–3-m-Loops landen auch mit Timingfehler weich; 3–6 m ist die Freifallzone, in der dich der Kite nicht auffangen kann — dort lernt man nicht. Ab 6 m+ schwingt ein sauber geflogener Kite durch und fängt dich.
Fragen aus der Praxis
Was ist der Unterschied zwischen Kiteloop und Downloop?
Die Hand: Der Kiteloop wird mit der hinteren Hand durch die Powerzone gezogen; derselbe entschlossene Zug an der vorderen Hand fliegt einen Downloop.
Auf welcher Höhe lernt man Kiteloops?
Tief: Die Quelle lehrt Baby Loops auf 2–3 Metern, warnt vor der gefährlichen Mittelzone von 3–6 Metern und hebt 6 m+ für bereits sichere Technik auf.
Quellen
Jeder Schritt auf dieser Seite ist auf die Quellen unten zurückführbar. Wo sie sich widersprechen oder schweigen, sagt die Seite das, statt zu raten.